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Technische Herausforderung besprechen
Beschreiben Sie kurz Ihr System und die offene Frage. Wir antworten mit einer fachlichen Einschätzung – ohne Vertriebsschleife.
Über OSSDL
OSSDL entwickelt und betreibt Software auf Basis offener Technologien. Diese Seite beschreibt, wie wir arbeiten – und was wir bewusst nicht behaupten.
Selbstverständnis
Der Namensteil „Labs" ist kein Stilmittel. Ein großer Teil unserer Arbeit besteht darin, Software in einen Zustand zu bringen, in dem sie betreibbar ist: Ein Forschungsprototyp, der auf einem Rechner läuft, wird zu einem Dienst mit reproduzierbarem Build, automatisiertem Deployment und getestetem Backup. Eine gewachsene Anwendung ohne Tests wird zu einer, an der man wieder gefahrlos etwas ändern kann.
Das unterscheidet sich von klassischer Agenturarbeit in der Reihenfolge der Prioritäten. Ein Entwurf, der gut aussieht und nicht betreibbar ist, gilt hier nicht als fertig. Ein System, das läuft, aber nur eine Person deployen kann, gilt ebenfalls nicht als fertig. Der Maßstab ist, ob ein internes Team die Arbeit übernehmen könnte, ohne uns anzurufen.
Praktisch heißt das: lesbarer Code vor cleverem Code, schriftlich begründete Architekturentscheidungen, Automatisierung von allem, was mehr als einmal passiert, und Dokumentation im Repository statt in einem Ticket. Die sechs Stufen, in denen das abläuft, stehen weiter unten.
Standort
HEIDELBERG / DE
Heidelberg und die Region Rhein-Neckar haben eine ungewöhnlich dichte Konzentration aus Universität, außeruniversitärer Forschung und Technologieunternehmen. Für Open-Source-Arbeit ist das relevant, weil in diesem Umfeld sehr viel Software entsteht, die fachlich stark und betrieblich unfertig ist: Werkzeuge, die für eine Auswertung geschrieben wurden und dann fünf Jahre benutzt werden.
Genau an dieser Stelle liegt ein Teil unserer Arbeit – aus einem funktionierenden Skript ein wartbares System machen, ohne die fachliche Substanz zu verlieren. Der Standort ist also weniger ein Vertriebsargument als eine Beschreibung des Umfelds, in dem diese Art von Aufgabe regelmäßig auftritt.
Die Zusammenarbeit selbst ist standortunabhängig. Entwicklung an offener Software funktioniert verteilt, über Repository, Issue-Tracker und Review – so wie die Projekte, mit denen wir arbeiten, ebenfalls verteilt entwickelt werden.
Transparenz
Diese Seite enthält keine Kundenlogos, keine Projektreferenzen, keine Mitarbeiterzahlen, keine Zertifizierungen und keine Testimonials. Nicht, weil das unwichtig wäre, sondern weil solche Angaben überprüfbar sein müssen, um etwas wert zu sein. Bis OSSDL sie freigibt, stehen sie hier nicht – auch nicht als unverbindliche Andeutung.
Woran Sie uns stattdessen messen können: an den Fachartikeln. Dort steht, wie wir technische Probleme einordnen, welche Trade-offs wir benennen und wo wir von einer Lösung abraten. Das ist eine belastbarere Grundlage für eine Entscheidung als eine Logowand.
Unternehmensangaben — ausstehend
Diese Felder werden aus src/config/site.ts gelesen und
erscheinen automatisch hier, im Impressum,
im Footer und in den strukturierten Daten, sobald sie gesetzt sind.
Arbeitsweise
Bestandsaufnahme von System, Code und Betrieb. Am Ende steht eine belastbare Beschreibung des Ist-Zustands statt einer Vermutung.
Schnitt der Komponenten, Datenflüsse und Schnittstellen. Entscheidungen werden begründet und schriftlich festgehalten.
Umsetzung in kleinen, überprüfbaren Schritten. Jede Änderung ist nachvollziehbar, reviewbar und rückrollbar.
Alles, was mehr als einmal passiert, wird automatisiert: Build, Tests, Deployment und Infrastruktur.
Tests dort, wo sie Risiko abdecken. Ziel ist Vertrauen in Änderungen, keine Abdeckungsquote als Selbstzweck.
Software ist mit dem ersten Deployment nicht fertig. Betrieb, Beobachtbarkeit und Updates gehören zur Arbeit.
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Beschreiben Sie kurz Ihr System und die offene Frage. Wir antworten mit einer fachlichen Einschätzung – ohne Vertriebsschleife.